Alle Augen auf Euro und die EZB diese Woche

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Nach dem schwachen NFP-Bericht in den USA am vergangenen Freitag bewegt sich der Markt zum Schlüsselereignis der kommenden Woche – der Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Zentralbank hat sich bereits verpflichtet, im Dezember zu handeln, und die meisten Auswirkungen sind möglicherweise bereits auf dem Markt festgesetzt. Es kann den Markt jedoch immer noch überraschen, insbesondere wenn wir den starken Euro auf breiter Front betrachten.

Starker Euro bereitet der EZB weiterhin Kopfschmerzen

Der EURUSD-Wechselkurs erreichte vor dem NFP-Bericht am vergangenen Freitag 1,2175. Als die EZB im Sommer erstmals 1,20 erreichte, griff sie mündlich ein, was darauf hindeutet, dass das Wechselkursniveau zu hoch ist. Von diesem Moment an konsolidierte sich der EURUSD unter 1,20, aber das Niveau gab schließlich nach.

Zu diesem Zeitpunkt erholt sich der Euro über das FX-Dashboard. Nicht nur der EURUSD-Kurs ist höher, sondern auch der EURJPY oder EURGBP. Dies macht die Entscheidung der EZB in dieser Woche noch interessanter, als ob sie die Märkte überraschen soll. Dies kann durch eine äußerst zurückhaltende Erklärung geschehen.

Was wird die EZB tun?

Die EZB hat bereits angedeutet, dass sie den Zinssatz für die Einlagenfazilität nicht weiter in den negativen Bereich senken würde. Es wurde auch gelobt, die finanziellen Bedingungen weiter zu lockern, da sich die meisten europäischen Volkswirtschaften in einer Art Sperrmodus befinden.

Während die Entscheidungen möglicherweise bereits eingepreist sind, kann die EZB die Märkte dennoch überraschen. Eine Möglichkeit besteht darin, die Dauer der politischen Unterstützung viel weiter in die Zukunft zu verlängern, als der Markt erwartet.

Die EZB könnte auch das Pandemic Emergency Purchase Program (PEPP) bis Juni 2022 verlängern. Während die Verlängerung von den Marktteilnehmern erwartet wird, wird der Schwerpunkt auf der tatsächlichen Größe des Pakets liegen – je höher die Anzahl, desto stärker sind die Auswirkungen auf das Euro.

Schließlich wird die EZB diese Pressekonferenz wahrscheinlich nutzen, um ihre Bedenken hinsichtlich des hohen Wechselkurses auszudrücken. Wenn es der Zentralbank gelingt, die Märkte zu überraschen, sollte der EURUSD auf 1,20 und darunter fallen. Auf der anderen Seite sollte jede Aussage, die als weniger zurückhaltend interpretiert wird, eine weitere Rally des EURUSD auslösen, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Fed in den USA nächste Woche voraussichtlich auch die Politik lockern wird.

Alles in allem erwarten Sie diese Woche angesichts der EZB und der laufenden Brexit-Verhandlungen eine große Volatilität der Euro-Paare. Schließlich dürften sich die Jahresendströme auch auf den Wechselkurs auswirken.

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